BAD AACHEN

Vom Antrag bis zur Zeremonie

Hochzeit in Aachen

Einfach nur "Ja" sagen, damit ist's nicht getan, wenn zwei sich die ewige Treue schwören. Vorher wollen notwendige Vorbereitungen, Käufe und Buchungen erledigt und viele Details beachtet sein. Alles, was rund ums Heiraten wichtig ist, listet BAD AACHEN hier auf - übersichtlich von A bis Z geordnet. Bei einzelnen Punkten finden Sie Direktlinks zu passenden Ansprechpartnern in der Region. Alternativ können Sie aber auch direkt im Hauptmenü unter "Service" den Punkt "Dienstleister" anwählen. Auch der bietet, genau wie das nachfolgende Glossar, alphabetisch zu allen Themen Orientierung.

A

  • Aachener Standesamt 

Das Aachener Standesamt (städtischer Fachbereich 34) mit Sitz an der Krämerstraße 2a in einem Rathausanbau ist für das gesamte Stadtgebiet der Ansprechpartner, wenn es darum geht, eine Trauung anzumelden, einen Termin zu reservieren und notwendige Unterlagen anzufordern. Das gilt übrigens auch, wenn Sie nicht im dafür vorgesehenen Raum des Standesamts, sondern in einem anderen Trauzimmer oder in den Bezirken heiraten wollen. Mehr zu diesem Thema finden Sie hier.
Telefon 0241/432-3409 · standesamt@mail.aachen.de

  • Antrag

Der erste Schritt auf dem Weg in eine glückliche Ehe ist - na klar! -, sich in den Partner zu verlieben. Der zweite und mit Blick auf die formelle Verbindung noch wichtigere ist der Heiratsantrag. Traditionell macht den der Mann, moderne Frauen dürfen aber auch durchaus das Ruder übernehmen. Einfallsreich darf es schon sein, so oder so. Und wenn die Antwort "Ja" lautet, macht das aus Verliebten Verlobte.

  • Automobil

Einmal in einer Stretch-Limousine vorfahren oder in einem Oldtimer durch die Straßen knattern? Den schönsten Tag im Leben dürfen Sie ruhig zum Anlass nehmen, sich solche Wünsche zu erfüllen. Wenn Sie von einem PS-starken Untersatz träumen, um vor dem Standesamt oder der Kirche vorzufahren, können Autohäuser oder spezialisierte Verleiher in der Region weiterhelfen. Einige Ansprechpartner finden Sie hier.

B

  • Bezirke

In folgenden Aachener Bezirken befinden sich Trauzimmer, in denen standesamtliche Hochzeiten vollzogen werden:
· Aachen-City: Standesamt (Krämerstraße), Rathaus (Markt)
· Couven-Museum (Hühnermarkt)
· Brand: Bezirksamt (Paul-Küpper-Platz)
· Eilendorf: Bezirksamt (Heinrich-Thomas-Platz)
· Haaren: Welsche Mühle (Mühlenstraße)
· Kornelimünster: Bezirksamt (Schulberg)
· Laurensberg: Bezirksamt (Rathausstraße)
· Richterich: Schloss Schönau (Schönauer Allee)
Ansprechpartner für alle ist das Standesamt Aachen mit Sitz an der Krämerstraße 2a. Telefon 0241/432-3409 · standesamt@mail.aachen.de

  • Blumen

Rote Rosen sind ein Symbol für Liebe. Anemonen sagen: "Ich will bei dir sein." Iris steht für Treue, Calla für Schönheit, Kornblumen für Hoffnung. Weiß symbolisiert Frieden und Unschuld. Und so sagt jede Blüte etwas aus: Ein guter Grund, sich über die Gestaltung des Brautstraußes länger Gedanken zu machen. Besonders harmonisch wirkt's, wenn die für diesen verwendeten Blumen sich in der Deko wiederfinden. Partner, die auf die gesamte Bandbreite der Floristik spezialisiert sind, finden Sie hier. 

  • Blumenkinder

Dass Blumenkinder vor dem Brautpaar hergehen und Blütenblätter streuen, ist mit einem alten Aberglauben verknüpft: Die Blätter sollten Fruchtbarkeitsgöttinnen anlocken, die Kinder in ihrer Unschuld wie ein Schutzschild gegen böse Geister sein. Auch wenn man daran nicht glaubt, sorgt es einfach für schöne Atmosphäre. Vorab aber dringend mit dem Kirchenvertreter bzw. dem Ordnungsamt klären, ob das Streuen von Blütenblättern dort erlaubt ist, wo es geschehen soll.

  • Bräuche

Viele Bräuche, die - siehe Punkt "Blumenkinder" oben - oft im Aberglauben längst vergangener Zeiten wurzeln, sind mit der Hochzeit verknüpft. Einige Impressionen:
· Das laute Zerschmeißen von Porzellan beim danach benannten Polterabend soll böse Mächte vertreiben. Auf keinen Fall Glas oder Spiegel werfen, das bringt Pech!
· Der bekannte Vierklang "something old, something new, something borrowed, something blue" aus England verheißt – wird er eingehalten - Glück.
· Blumenstreuen - siehe oben - soll Fruchtbarkeitsgöttinnen anlocken.
· Reisregen verheißt reichen Kindersegen und immer genug Speis und Trank.
· Weiße Tauben stehen für Frieden und verheißen diesen für die Ehe, wenn sie nach der Trauung aufsteigen.
· Wer den Brautstrauß fängt, den die Frischvermählte über die rechte Schulter mit dem Rücken zu den Gästen stehend wirft, heiratet als Nächste.
· Ein Cent-Stück im Schuh soll Geldsegen mit in die Ehe bringen.

  • Brautkleid

Klassischerweise tritt die Braut in einem langen weißen Kleid vor den Traualtar und den Geistlichen. Im Standesamt gilt das nicht zwingend, bei einer kirchlichen Heirat will hingegen kaum eine Frau darauf verzichten. Es gibt aber heute auch viele sehr elegante kurze Modelle, farbige Kleider und schicke Anzüge. Die bevorzugte Farbpalette erstreckt sich allerdings nach wie vor von Schneeweiß bis zu Creme. Anbieter, die auf Mode für Brautleute und deren Gäste spezialisiert sind, finden Sie hier. 

  • Budget

Hippie-Feier am Seerand mit Barbecue oder Märchenfest auf einem Wasserschloss mit Sieben-Gänge-Menü und Champagnerturm? Das bleibt ganz dem Geschmack überlassen - und dem Geldbeutel. Damit der nach dem Fest nicht notorisch leer ist, ist von Anfang an eine detaillierte Budgetplanung ratsam. Das BAD AACHEN-Tool Kalkulation zum kostenlosen Download hilft dabei.

C

  • Catering

Speis und Trank spielen gleich nach dem frischvermählten Paar selbst auf jeder Hochzeit die Hauptrolle. Daher ist die Bewirtung - oder das Catering, wie heutzutage aus dem Englischen entlehnt meist gesagt wird - ein immens wichtiger Punkt bei der Planung. Und ein sehr komplexer, denn neben einer Grundsatzentscheidung für ein serviertes festgelegtes Menü versus Buffet in allen erdenklichen Formen wollen Unverträglichkeiten und Abneigungen (etwa gegen Fleisch oder Fisch) der Gäste beachtet sein. Aber die Partner, die Sie hier finden, haben dafür ein Händchen!

  • Checkliste

1000 Dinge, die zu beachten sind. Null Zeit. Und kein professioneller Wedding Planner, der hilft. Was nun? Brautleute, die alles selbst in die Hand nehmen und dabei trotzdem nie den Durchblick verlieren wollen, laden sich hier kostenlos das BAD AACHEN-Tool Checkliste herunter. Die enthält alles Wichtige, was beachtet sein will, mit einem praktischen Countdown von einem Jahr vorher bis zum Tag der Hochzeit.

D

  • Do & Don't (für Gäste)

Die englischsprachige Wendung Do & Don't steht für Dinge, die unbedingt getan bzw. unterlassen werden sollten. Ein kleiner Knigge für Hochzeitsgäste in Stichworten: keiner sollte eleganter gekleidet sein als Braut und Bräutigam; keine Frau außer der Braut kommt ganz in Weiß; niemand trägt Schwarz, weil das im hiesigen Kulturkreis als Trauerfarbe gilt; die Sitzordnung wird eingehalten; keine Rede wird ohne vorherige Absprache mit dem Brautpaar gehalten; höflich ist, sich mit allen Tischnachbarn zu unterhalten; geduldiges Warten am Buffet ist Pflicht; fordert Braut oder Bräutigam zum Tanz auf, wäre Ablehnen ein Affront; mit leeren Händen - sprich: ohne Geschenk - sollte keiner kommen.

  • Dokumente

Das "Ja" vor dem Standesbeamten ist - man ahnt es schon beim Blick auf dessen Berufsbezeichnung - ein formeller Akt und besiegelt rein rechtlich gesehen eine Art Vertrag. Um diesen überhaupt schließen zu dürfen, müssen die Verliebten einige formelle Anforderungen erfüllen und ihre Ehetauglichkeit mit Dokumenten belegen. Welche das sind, hängt bei internationalen Ehen vom individuellen Fall ab und muss mit dem Standesbeamten vorab besprochen werden. Einige offizielle Formulare finden Sie aber auch schon hier zum kostenlosen Download.

  • Drucksachen

Ohne Einladung wissen Ihre Gäste nicht, wann und wo Sie feiern, klar. Ohne Tischkärtchen findet bei festgelegter Tischordnung keiner seinen Platz. Ohne Menükarten muss die Hochzeitsgesellschaft sich überraschen lassen, was kredenzt wird. Aber das will ja keiner! Also benötigen Brautpaare so einige Drucksachen. Damit diese auch optisch einem roten Faden folgen, helfen Designer gern bei der Gestaltung. Ansprechpartner für beide Bereiche finden Sie hier.

E

  • Ehevertrag

Eine Ehe soll eine Verbindung "bis dass der Tod euch scheidet" sein. Doch die Realität zeigt, dass viele Beziehungen nicht so lange überleben. Damit bei einer etwaigen späteren Trennung oder Scheidung alles geregelt ist und kein Streit der einstigen Liebe einen bitteren Nachgeschmack verleiht, empfiehlt sich selbst für Paare, die auf Wolke sieben schweben, ein professionell vom Anwalt aufgesetzter Ehevertrag. Ansprechpartner zu diesem Thema finden Sie hier.

  • Einladung

Dass die Einladung textlich wie optisch kreativ gestaltet sein sollte, liegt ob des außergewöhnlichen Anlasses auf der Hand. Wer dabei helfen kann, erfahren Sie weiter oben unter Drucksachen. Inhaltlich dürfen folgende Pflichtinformationen keinesfalls fehlen: An welchem Tag, welchem Datum und um wie viel Uhr beginnt die Trauung wo (mit detaillierter Adresse und eventuell Angaben zu nahegelegenen Parkmöglichkeiten mit Anschriften fürs Navi) und - falls abweichend - wo wird abschließend gefeiert (wieder mit Adresse). Hilfreich ist eine beigelegte Antwortkarte, auf der Gäste auch gleich zu beachtende Besonderheiten für die Speiseplanung angeben können.

  • Entertainment

Ein bisschen Spaß muss sein, und deswegen gehört für die meisten Gastgeber Entertainment zu ihrer Hochzeitsfeier dazu. Was genau das sein kann, richtet sich nach dem individuellen Geschmack und eventuell eigenen Hobbys. Sind beide leidenschaftliche Tänzer, würde ein Auftritt einer Showtanzgruppe dazu passen. Schwärmen sie für klassische Musik, fällt vielleicht die Wahl auf eine Opernsängerin oder einen Pianisten. Verspielte Naturen freuen sich über Auftritte von Trickkünstlern, Zauberern, Pantomimen und Co. Welche Anbieter es in der Region aus dem Bereich Entertainment gibt, erfahren Sie hier.

F

  • Feierstätte

Für eine schöne Hochzeitsfeier benötigen die Gastgeber eine atmosphärisch schöne Location. Alles Weitere zu dem Thema unter dem ebenso benannten Punkt unten.

  • Fete

Morgens Heirat, nachmittags Umtrunk, abends sitzen immer noch alle an den Tischen? Muss nicht sein! Es ist durchaus erlaubt und längst Usus, die Hochzeitsfeier in zwei große Blöcke zu teilen: der offizielle mit Zeremonie (s. u.), Sektempfang (s. u.) und Essen - und dann eine Fete mit viel Musik (s. u.) und guter Laune!

  • Film

Der Star sind Sie: Buchen Sie doch zusätzlich zum Fotografen (s. u.) einen Filmer. Der kann professionell und ohne peinliche Kamerafahrten oder Verwackler Ihren großen Tag in buchstäblich bewegten und bewegenden Bildern festhalten. An so mancher Stelle - etwa beim Ringwechsel oder beim ersten Tanz - kann das weitaus mehr aussagen als statische Fotos. Wer Experten sucht, findet sie hier.

  • Finanzen

Geld spielt nicht nur eine Rolle, wenn es um die Planung der Hochzeit geht; Näheres siehe oben unter Budget. Geld spielt auch eine Rolle in der nun beginnenden Ehe - und zwar eine gute. Denn Ehepartnern helfen steuerliche Vorteile, Fördergelder und neue Konditionen (auch) von Banken dabei, Bares zu sparen. Eine kompetente Beratung enthüllt so manche positive Überraschung. Ansprechpartner gibt's hier.

  • Flitterwochen

Geschafft: Die Ehe ist besiegelt. Spätestens, wenn die Fete (s. o.) in vollem Gange ist und alle Gäste bestens gelaunt mitfeiern, fällt das letzte bisschen Stress und Anspannung von den Frischvermählten ab. Umso schöner, wenn sie wissen, dass sie kurz darauf in die Flitterwochen entfliehen und endlich so richtig ausspannen und ihre Zweisamkeit genießen können. Wohin die Reise gehen könnte, erörtern diese Anbieter in der Region gern im persönlichen Gespräch. Und diese Checkliste zum kostenlosen Download erleichtert die Vorbereitung.

  • Formalien

Wie schon unter Dokumente oben erwähnt, sind im Vorfeld zur Hochzeit einige Formalien zu beachten. Am einfachsten haben es Paare, bei denen beide Partner die deutsche Staatsangehörigkeit haben und in Deutschland geboren wurden: Sie bringen zur Anmeldung im Standesamt (s. o.) beide ihren gültigen Personalausweis oder Reisepass und eine beglaubigte Kopie des Geburtseintrags (nicht älter als sechs Monate) mit. Letzteres fällt weg, wenn Geburts- und Heiratsort identisch sind: Gebürtige Aachener brauchen für ihr Ja-Wort in Aachen also nur einen gültigen Lichtbildausweis, um sich anzumelden. Zu komplexeren Fällen - etwa wenn einer oder beide im Ausland geboren sind und/oder nicht die deutsche Staatsangehörigkeit haben - beraten die Standesbeamten vorab individuell.

  • Fotos

Bleibende Erinnerungen an die schönsten Momente der eigenen Hochzeit will jeder haben, ohne Frage. Aber reicht es, wenn die Gäste fleißig knipsen oder der beste Freund dazu verdonnert wird, von morgens bis abends auf den Auslöser zu drücken? Nein, das reicht nicht - zumindest dann, wenn das Paar erstens eine Garantie haben will, dass die nie mehr wiederholbaren magischen Augenblicke wie Ringwechsel oder erster Kuss nach dem Eheversprechen keinesfalls verwackelt oder schlecht getroffen sind. Und wenn sich das Paar zweitens später eventuell großformatige Abzüge machen lassen und aufhängen möchte, müssen Fotos bestimmte Qualitätskriterien erfüllen. Profis, die hier zu finden sind, wissen, was wichtig ist.

  • Frisur

Es ist eine Geschmacksfrage, ob die Braut ihr Haar kunstvoll hochgesteckt, geflochten und halb unter einem Schleier verborgen oder offen und mit Blumen verziert trägt. Was gut zum Typ und zum Kleid, das in die Planung auf jeden Fall einbezogen werden sollte, passt, erläutern Experten gern im persönlichen Gespräch und in einem Probefrisieren. Wichtig ist, mit einzukalkulieren, dass Farbe, Strähnen, Tönung etc. einige Tage vorher gemacht werden sollten, damit am Termin selbst sich alles optimal gelegt hat. Dass auch der Bräutigam nicht erst fünf vor zwölf zum Figaro eilt, ist klar. Hier sind einige versierte Profis aus der Region aufgelistet.

G

  • Gästeliste

Wer nicht gerade im engsten Familienkreis feiert, verliert ohne detaillierte Gästeliste schnell den Überblick. Informationen, die eine gut geführte Gästeliste tabellarisch und am besten alphabetisch geordnet enthalten sollte, damit sie auch für Caterer und Organisationsprofis nützlich ist: Namen der Gäste, Kontakt-Telefonnummer für Rückfragen, ein Feld, wo Zusagen und Absagen protokolliert werden, ein Feld für die Frage, ob der Gast An-/Abreisehilfen wie Taxi und/oder Hotelzimmer benötigt, ein Feld für zu beachtende Besonderheiten (Vegetarier, Allergiker etc.?). Je nach Bedarf lässt sich das mit weiteren Feldern ergänzen. Eine Muster-Gästeliste zum Ausdrucken finden Sie als kostenlosen Download bei den BAD AACHEN-Tools hier.

  • Gastgeschenk

Ein Muss ist es nicht, aber eine liebenswerte Tradition: Die Frischvermählten bedanken sich bei ihren Gästen mit einem kleinen Andenken zum Mitnehmen dafür, dass sie diesen besonderen Tag mit ihnen teilen. Der Klassiker ist ein Tüllbeutel, gefüllt mit fünf weißen Mandeln (geschält oder kandiert), die für Gesundheit, Glück, Kindersegen, Wohlstand und ein langes Leben stehen. Aber der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, wenn es ums Gastgeschenk geht. Wie wär's zum Beispiel mit – typisch Aachen – einer Box Printen? Oder beschrifteten Printen-Herzen?

  • Geldgeschenk

So unromantisch es zunächst wirken mag: Geld ist eine Gabe, welche die Brautleute sicher freut. Schließlich können sie es dafür einsetzen, was ihnen am Herzen liegt, sei es die Flitterwochen-Ferienkasse oder eine größere Anschaffung, für die sie sparen. Fantasielos müssen Geldgeschenke auch nicht daherkommen, es kommt darauf an, wie sie verpackt werden. Einfach nur Scheine ins Kuvert - da fehlt das Feierliche. Die Banknoten könnten gefaltet als Schmetterlinge in ein kleines Bäumchen gebunden werden, als Schiffchen auf eine gebastelte Seelandschaft gesetzt und, und, und.

  • Geschenke

Womit können wir dem Brautpaar eine Freude machen? Das ist wohl die Frage, die sich alle Gäste irgendwann stellen. Wenn es – siehe oben – nicht gerade Geld sein soll, ist die Gefahr groß, dass die Wahl auf etwas fällt, was die zwei schon haben, nicht wollen oder andere ebenfalls schenken. Obwohl zwei Ballon-Fahrten ganz und gar nicht eine zu viel wären... Doch das lässt sich vermeiden: mit Hochzeitstisch und Wunschliste; Informationen zu diesen Themen unter den ebenso benannten Punkten unten. Hier finden Gäste Inspiration, wenn sie Ansprechpartner suchen, die bei der Wahl eines unvergesslichen Geschenks helfen können.

H

  • Hochzeitsplaner

Zwei Varianten eines Hochzeitsplaners existieren: Die eine ist menschlich, trägt in der Regel die dem Englischen entlehnte Berufsbezeichnung Wedding Planner (mehr unten unter diesem Schlagwort) und ist professionell darauf spezialisiert, für seine Kunden Teile der oder die gesamte Hochzeit zu organisieren. Die andere ist eine Checkliste, die den Gastgebern dabei hilft, selbst den Überblick zu behalten und alles Wichtige zu beachten, wenn sie die Organisation in eigenen Händen behalten wollen. In den BAD AACHEN-Tools steht eine solche Checkliste zum kostenlosen Download bereit.

  • Hochzeitstisch

Der sogenannte Hochzeitstisch ist eine Planungshilfe für Geschenke, die insbesondere für Gäste hilfreich ist - aber auch für das Paar, weil es so vermeiden kann, Dubletten zu erhalten. Der Hochzeitstisch lässt sich als tatsächlicher Tisch in einem Geschäft, aber auch virtuell auf einer Internet-Plattform mit allem bestücken, was das Paar gern hätte. Gäste können dort dann bequem das Geschenk auswählen, das sie gern geben möchten. Bei einigen der Ansprechpartner hier lassen sich Hochzeitstische aufstellen.

  • Hochzeitstorte

Eine opulente Torte gehört zur Hochzeit dazu, ist ein althergebrachter Brauch. Sie soll sinnbildlich den Start in die Ehe versüßen, auch ist mit ihr Aberglauben verbunden; es heißt beispielsweise, dass derjenige in der Ehe das Sagen hat, der beim ersten Schnitt am Messer die Hand oben liegen hat. Traditionell ist sie rund, mehrstöckig, enthält Sahne und ist weiß verziert, aber davon gibt's in der modernen Konditoreikunst viele Abweichungen, die sich ganz nach den Wünschen des Paares richten. Von Motivtorten mit Marzipan-Ebenbild der Verliebten bis zu reinen Eistorten ist alles denkbar. Hier finden Sie Ansprechpartner rund ums Süße in der Region.

  • Honeymoon

Der englische Begriff für Flitterwochen lautet Honeymoon und ist den meisten Menschen geläufig. Übersetzt bedeutet das Honigmond, was andeutet, dass auf der Reise nach der Eheschließung süßes Nichtstun auf der Tagesordnung stehen darf – aber nicht muss. Reisespezialisten finden Sie hier.

  • Hotel

Wenn Gäste von weit her anreisen und nicht am gleichen Tag zurückfahren können oder wollen, sind sie sicher dankbar, wenn ihre Gastgeber als Ortskundige ihnen dabei helfen, eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden. Großzügige Paare laden ihre Gäste sogar ins Hotel ein. So oder so empfiehlt es sich, auf der Antwortkarte der Einladung (s. o.) direkt abzufragen, ob ein Zimmer benötigt wird, diese Anfragen zu sammeln und dann gebündelt Zimmer zu reservieren. Das ist eine bessere Verhandlungsbasis, um Sonderkonditionen zu erbitten. Der aachen tourist service als unabhängiger Hotelvermittler hilft auch gern weiter.
Tel. 0241/18 02 95 0 · E-Mail incoming@aachen-tourist.de  ·  www.aachen-tourist.de/hotels

I

  • Inspiration

Wenn zwei sich trauen, ist das etwas sehr Persönliches. Und genau so sollte der Rahmen auch gestaltet sein. Bei der riesigen Fülle der Möglichkeiten kann ein bisschen Orientierung aber nicht schaden. Ganz professionell bieten Wedding Planner (siehe auch Hochzeitsplaner weiter oben; Kontakte in der Region per Klick auf diesen Link) eine solche Orientierung. Aber das Paar kann sie sich auch spielerisch ganz nebenbei verschaffen? Indem es als Gast auf anderen Hochzeiten notiert, was es gut und was es nicht so gut fand zum Beispiel. Oder indem es sich an einem verregneten Nachmittag mal mit Filmen vergnügt, die Heiraten augenzwinkernd thematisieren, und dabei braimstormen.

J

  • Junggesellinnen-/Junggesellen-Abschied

Aus dem englischsprachigen Raum, aus dem dieser Brauch stammt, sind die Begriffe Hen Night (für die Damen) und Stag Night (für die Herren) entlehnt. Im Grunde geht es beim Junggesellinnen- und Junggesellen-Abschied darum, im Freundeskreis und nach Geschlechtern getrennt noch einmal richtig zu feiern. Der Gedanke dahinter ist eigentlich überholt, denn natürlich darf heute auch nach der Eheschließung kräftig weitergefeiert werden, das Image der biederen Eheleute muss keiner mehr erfüllen. Spaß macht so ein Abschied vom ledigen Leben dennoch. Nur müssen die Peinlichkeiten und Mutproben, die aus Filmkomödien bekannt sind, nicht unbedingt sein. Für Frauen gibt's ganz neu zum Beispiel ein spezielles Wellness-Arrangement in den Carolus Thermen. Mehr dazu lesen Sie hier.

K

  • Kinder(betreuung)

In der Kirche können sich Kinder ja noch beim Blumenstreuen (s. o.) amüsieren, aber später auf der Feier kommt bei den Kleinen zwischen mehreren Gängen und Reden schnell Langeweile auf. Wenn die Kids dann auch noch zu mosern beginnen, weil sie die Speisen (s. u.) nicht mögen, ist die gute Stimmung in Gefahr. Also besser vorsorgen und sich schon bei der Planung darüber Gedanken machen, wie sich eine Kinderbetreuung und -belustigung organisieren ließe. Wenn sich im Freundeskreis keine Freiwilligen finden lassen, sind freiberufliche Tagesmütter gute Adressen.

  • Kirche

Für Gläubige gehört das Ja-Wort vor einem Geistlichen und damit vor Gott definitiv dazu. Ansprechpartner dafür ist in einem ersten Schritt die Heimatgemeinde, auch wenn es aus ästhetischen oder anderen Gründen eine andere Kirche sein soll. Alles, was sonst zu dem Thema wichtig ist, erfahren Sie hier.

L

  • Location

Wesentlicher Faktor für Ambiente und Stimmung auf der Hochzeitsfeier ist die Location, also die Feierstätte. Die Wahl muss zur Größe der Gesellschaft und zum gewünschten Stil passen. Ein Riesensaal, in dem sich wenige Gäste verlieren, oder ein typisch Eifeler Bauernhof als Hintergrund für eine Hawaii-Fete sind Beispiele für vermeidbare Planungsfehler. Einige schöne Locations in der Region finden Sie hier.

  • Luftballons

Zu den beliebtesten Dekorationsartikeln auf Hochzeiten gehören Luftballons, weil sie aufgrund ihres Volumens viel hermachen. Bei der Planung sollten Paare im Hinterkopf behalten, dass es auf das Timing ankommt, wie eine Deko mit Ballons wirkt. Denn wird sie zu früh aufgehangen, ist am großen Tag mitunter schon zu viel Luft raus – buchstäblich. Ratsam ist, Arrangements beim Profi zu bestellen und erst am Abend vor der Feier von diesem anbringen zu lassen.

M

  • Make-up

Weniger ist mehr: Das gilt für das Make-up der Braut ohne jeden Zweifel. Erstens passen dramatisch dunkle Farben nicht so gut zum weißen Kleid – und bilden zudem ein Risiko, dort unübersehbare Flecken zu hinterlassen –, und zweitens soll die Braut frisch wirken und ihre natürliche Schönheit unterstreichen. Ein maskenhaftes Make-up ist also ein No-go, wasserfeste Produkte und Fixierer hingegen Pflicht. Schließlich soll's den ganzen Tag überstehen. Diese Experten helfen dabei gern.

  • Menükarten

Meist wissen die Gäste ja nicht, was kulinarisch auf sie zukommt, bis sie an den Tischen der Location (s. o.) Platz nehmen. Spätestens dann freuen Freunde und Familie sich, eine Übersicht der Speisen vorzufinden. Menükarten lassen sich entweder pro Platz aufstellen und dann sofort mit Namen kombinieren, wenn es eine Sitzordnung (s. u.) gibt, oder pro Tisch für alle daran sitzenden Gäste platzieren. Vorteilhaft ist, wenn hinter den Speisen noch kleine Symbole Menschen mit speziellen Bedürfnissen bei der Orientierung helfen, etwa Icons für vegetarische Gerichte, glutenfreie Gerichte usw. Für Design und Druck solcher Menükarten finden Sie hier Ansprechpartner.

  • Mode

Drei Expertenbereiche in der großen Welt der Mode tangiert eine Hochzeit: Abendmode für die Gäste (falls feierliche Aufmachung erwünscht ist; das sollte am besten schon in der Einladung vermerkt werden), Brautmode für Sie und elegante Herrenmode für Ihn. Ansprechpartner zu diesen Themen finden Sie hier.

N

  • Name(nsrecht)

Wenn zwei sich trauen, haben sie viele Entscheidungen zu treffen – unter anderem die, wie sie nach der Hochzeit heißen möchten. Heiraten beide nach deutschem Namensrecht, haben sie die freie Wahl: Der Familienname, den beide führen, darf ihr oder sein Nachname sein – unabhängig davon, ob es sich dabei um den Geburtsnamen oder einen aus früherer Ehe angenommenen Namen handelt. Wird kein Ehename bestimmt, führt jeder seinen Namen weiter. Doppelnamen können beide ebenfalls annehmen, diese gelten dann aber nicht als Familienname. Eine spätere Umentscheidung ist auch noch möglich, aber mit vielen Formalien verbunden. Mehr dazu beim Standesamt.

  • Notfallpaket

Nein, es ist nicht übervorsichtig und überflüssig, insbesondere für die Braut ein Notfallpaket mit folgendem Inhalt bereitzulegen: alternative flache Schuhe, zweite Strumpfhose/zweites Paar Strümpfe, Make-up-Entfernertücher, Haarspray, Haarnadeln, Deo, Nähset, Reisewaschmittel, Fleckenradierer, Taschentücher, Mundspray. Denn Wein ist schnell verschüttet, im Strumpf schnell eine Laufmasche, die Steckfrisur rasch mal durch eine heftige Umarmung zerstört. Damit der Tag es danach nicht ist, ist ratsam, auf alles vorbereitet zu sein.

O

  • Organist

Soll bei der kirchlichen Trauung gesungen werden, sollte das Paar frühzeitig beim Geistlichen anfragen, ob er auch einen Organisten mitbringen kann. Ansonsten muss das Paar sich selbst um diesen kümmern.

P

  • Partyservice

Findet die Feier im eigenen Garten oder in einer Location (s. o.) statt, die kein angeschlossenes Restaurant oder keinen eigenen Caterer hat, lässt das Essen sich bei einem Partyservice bestellen. Das Angebot der Speisen (s. u.) ist bei den Experten so vielfältig, dass jeder das Richtige findet. Ansprechpartner zu kulinarischen Fragen finden Sie hier.

  • Personalisierte Deko

Kerzen, auf denen die Namen der Frischvermählten stehen, ein Ringkissen mit aufgesticktem Wahlspruch, Mandelbeutel mit Gruß von den Gastgebern, die Namen auf Luftballons gedruckt: alles möglich. Zu viel Personalisiertes sollte es allerdings nicht sein, lieber nur einzelne Details, sonst wirkt es ein wenig zu aufdringlich. Das Brautpaar steht ja ohnehin schon im Mittelpunkt ...

  • Polterabend

Der Polterabend ist das hiesige Pendant zur Hen/Stag Night im englischsprachigen Raum, aber weil Öcher Feste gerne feiern, wie sie fallen, darf's auch gern beides sein. Der Brauch des Polterns reicht viele Jahrhunderte zurück und hat einen heidnischen Aberglauben als Hintergrund: Unsere Vorfahren dachten, wir seien von Geistern umgeben, und um die bösen zu vertreiben, damit sie nicht in die Ehe eingebunden würden, schmissen am Abend vor dem Ja-Wort Freunde und Familie Porzellan und Steingut auf den Boden, sodass es zu Bruch ging. Zudem heißt es ja, Scherben bringen Glück. Aber Glas oder Spiegel dürfen keinesfalls zu Bruch gehen, denn das wiederum bringt Pech. Das Ganze ist eingerahmt von einer (meist Steh-)Party.

Q

  • Qualitätscheck

Wenn es um den schönsten Tag des Lebens geht, sollten Paare nichts dem Zufall überlassen. Deswegen empfiehlt sich an verschiedenen Stellen während der Planungs- und Vorbereitungsphase ein Qualitätscheck. Hört sich das Essen des erwählten Location nur gut an, oder schmeckt es auch gut? Wie sieht der Entwurf der Einladungskarte aus, wenn er ausgedruckt vorliegt, wie wirken dann die Farben und Proportionen? Kann der DJ sich wirklich auf Stimmungen einstellen und darauf reagieren? Solche Details lassen sich vorab noch wunderbar unter die Lupe nehmen, damit am Termin selbst wirklich alles so läuft, wie die Frischvermählten es sich wünschen.

R

  • Reden

Was selbstverständlich klingt, lässt sich nur durch vorherige Absprachen gewährleisten: Die Reden sollten zum Charakter der Hochzeit passen. Keine Frage, es gehört dazu, dass Freunde, Familienmitglieder und/oder das Paar selbst einige Worte sprechen und dadurch einen Rahmen schaffen. Aber genau das sollte es sein: ein Rahmen, kein Selbstzweck. Ausschweifend lange Reden sind daher per se tabu. Wer spricht, ob der Tenor eher heiter oder eher feierlich getragen sein soll, bleibt dem Paar und seinem Stil überlassen. Ratsam ist, dass vorab die Menschen, die etwas sagen wollen, das dem Paar oder dessen Zeremonienmeister mitteilen und daraufhin Feedback bekommen, wann das ins Programm passt, wie lang die maximale Redezeit sein soll und worauf die Gastgeber lieber verzichten wollen.

  • Reise

Honeymoon, Flitterwochen, Hochzeitsreise: Was viele Namen hat, schließt sich in der Regel zeitnah dem großen Tag an und lädt das Paar dazu ein, sich gemeinsam eine Auszeit zu nehmen. Ursprünglich war die gemeinsame Reise dazu da, dass das Paar sich besser kennenlernt, denn früher war der Normalfall, dass es vor der Hochzeit keine private Zeit miteinander verbringen konnte. Heute ist das Ziel eher, gemeinsam zur Ruhe zu kommen und zu relaxen. Mehr weiter oben unter Flitterwochen. Wer selbige buchen möchte, findet hier kompetente Partner in der Region. Und diese Checkliste zum kostenlosen Download erleichtert die Vorbereitung.

  • Ringe

Sie sind das Symbol, das ab dem Ja-Wort als äußeres Zeichen der Zusammengehörigkeit gesehen wird. Ein Ring am Finger signalisiert: Ich bin vergeben, ich bin mit demjenigen verbunden, der das Gegenstück trägt. Und weil im besten Fall die Ringe ein Leben lang das Ehepaar begleiten, sollten sie entsprechend hochwertig verarbeitet sowie widerstandsfähig sein. Edle Materialien wie Gold und Platin in hoher Legierung sind für die meisten die erste Wahl. Was alles zum Stil, zur Individualisierbarkeit und zu Trends wissenswert ist, verraten die aktuelle BAD AACHEN-Sonderausgabe Heiraten in Aachen und die kompetente Beratung dieser Experten aus der Region.

S

  • Schmuck

Das wichtigste Schmuckstück für das Bald-Ehepaar ist der Ring, den es wechselt; mehr dazu oben unter Ringe und bei diesen Ansprechpartnern in der Region. Diese Experten beraten auch gern kompetent zu der Frage, mit welchen schönen Schmuckstücken Braut und Bräutigam sonst noch passend zu ihrem Stil und ihrem Outfit Akzente setzen können. Und natürlich finden auch die Gäste Dekoratives, mit dem sie glänzen und den schönsten Tag im Leben ihrer Gastgeber feiern können.

  • Schönheits-Tipps für die Braut

Die besten Pflege- und Make-up-Tricks kennen natürlich versierte Kosmetikerinnen (Ansprechpartner dieser Branche per Klick auf diesen Link), aber einige hilfreiche Ratschläge hat auch die BAD AACHEN-Redaktion gesammelt:
· mit Puder beschichtete kleine Kärtchen, die - auf glänzende Partien auf Gesicht und Dekolleté gedrückt - im Handumdrehen mattieren, gehören ins Täschchen
· genügend Flüssigkeit polstert von innen die Haut auf und mindert Fältchen, also schon in den stressigen Tagen vor dem Termin so viel Wasser wie möglich trinken
· am Abend vor der Hochzeit Lippen noch einmal sanft mit einer weichen Zahnbürste massieren und danach dick eine reichhaltige Pflege auftragen, dann sind sie am nächsten Morgen butterweich
·  vorbereitende Pflege bei der Kosmetikerin nicht nur aufs Gesicht konzentrieren, sondern auch auf Schultern, Dekolleté, Arme und Rücken ausweiten, besonders, wenn das Kleid viel Haut zeigen wird

  • Schuhe

Liebe Damen, ein ehrliches Wort: Nein, die superschicken High Heels sind keine gute Idee, wenn sie nicht bequem genug sind, um sich den ganzen Tag und Abend auf ihnen wohlzufühlen! Im Zweifel sollte die Braut zwei Paar Schuhe wählen: eines für die Zeremonie und die Fotos und eines für die eigentliche Feier. Letzteres sollte einen Absatz haben, mit dem sie nicht überall hängenbleibt, und eine Höhe, mit der sie ihre Ballen nicht schmerzhaft überlastet. Und auf keinen Fall die Schuhe vor der Hochzeit nur ein Mal anprobieren und dann wegstellen, sondern einlaufen! Und selbst wer im Sommer Ja sagt, sollte einen Notfallplan haben, sollte es in Strömen regnen. Die Sandaletten aus Satin machen dann nämlich schnell schlapp ... Welche tollen Modelle es gibt und was im Trend ist, wissen diese Mode-Experten.

  • Sitzordnung

Ein heikles, aber sinnvolles Thema ist die Sitzordnung. Sie empfiehlt sich, wenn die Gesellschaft größer als 30 Personen ist und der Rahmen eher formell. Dann sollte die Sitzordnung ihrem Namen alle Ehre machen und diese Dinge ordnen: Wer nicht gut miteinander auskommt - Streithähne gibt's in jeder Familie und in jedem Freundeskreis -, sollte nicht nah beieinander sitzen, einer Gruppenbildung sollte entgegengewirkt werden, indem nicht die Familienverbände und Freundeskreise getrennt platziert, sondern bunt durchmischt werden, ältere Gäste sollten aber eher bei älteren und jüngere eher bei jüngeren sitzen, weil sie mehr Anknüpfungspunkte für Gespräche haben. Wenn es eine Sitzordnung geben soll, kann das Paar diese schon in der Einladung ankündigen, damit die Gäste wissen, dass sie nach ihrer Namenskarte Ausschau halten und sich nicht einfach irgendwo niederlassen sollen.

  • Standesamt

In allen Fragen und zu allen Formalitäten, die rund um die rechtsverbindliche Eheschließung oder Verpartnerung entstehen, ist das Standesamt Aachen (Krämerstraße 2a) für Menschen, die in Aachen heiraten wollen, der erste Ansprechpartner. Hier erfahren Sie mehr darüber, können aber auch direkt Kontakt aufnehmen unter:
Telefon 0241/432-3409 · standesamt@mail.aachen.de

T

  • Tanzen

Im Dreivierteltakt ins Glück statt Walzer-Albtraum: Tanzen ist für manche Menschen ein rotes Tuch, doch vom Brautpaar erwartet die Gesellschaft, dass es zumindest mit dem traditionsreichen ersten Tanz das Parkett zur Partyzone erklärt. Damit das ein Genuss für alle wird, können Paare sich in Kursen bei versierten Tanzlehrern in der Region vorbereiten (lassen). Und das Training muss sich nicht zwangsweise auf Standard beschränken, der Hochzeitstanz darf auch ruhig ganz anders als eins, zwei, drei Wiegeschritt ausfallen. Mit Ideen einfach auf die Experten zugehen!

  • Tauben

Weiße Tauben gelten weltweit als Symbol für Frieden und Glück. Weil die neue Ehe unter genau diesen Zeichen stehen soll, hat es eine lange Tradition, zu Ehren der Frischvermählten weiße Tauben gen Himmel aufsteigen zu lassen: ein unvergesslicher Moment als Geschenk-Idee. Manche Taubenzüchter haben sich darauf spezialisiert, solche Momente tiergerecht zu ermöglichen, und wer Kontakt zu solchen in der Region aufnehmen möchte, klickt auf diesen Link.

  • Textvorlagen

Einladungen, Dankeskarten, Programmübersicht, Menükarte: Drucksachen stehen rund um die Hochzeit viele an; Ansprechpartner in der Region aus dieser Branche finden Sie übrigens hier. Doch es ist nicht jedermanns Sache, diese Texte auch selbst zu verfassen. Sie sollten eine persönliche Note haben, aber wenn das Paar den Wald vor Bäumen nicht mehr sieht oder einfach nur Inspiration braucht, kann es ja einen Blick auf die BAD AACHEN-Textvorlagen werfen.

  • Tischdekoration

Schöne Tischwäsche, Textil-Servietten, Blumen, Kerzen: Das ist der Standard bei der Tischdekoration. Natürlich sind noch viele andere Details denkbar, die am besten mit Floristen (hier finden Sie Ansprechpartner) und/oder der Verwaltung der Location vorab besprochen werden. Wichtig ist, dass sinnvolle Informationen – Menükarten und Namenskarten für die Tischordnung - nebst Geschirr, Besteck und Gläsern noch Platz haben, ohne dass es gedrungen aussieht. Im Zweifel lieber etwas weniger üppige Gestecke wählen - und vor allem keine zu hohen, denn die bremsen die Kommunikation der Gäste.

  • Trinkgeld

Köche, Kellner, Entertainer: Viele Menschen tragen dazu bei, dass die Hochzeit gelingt und unvergesslich wird. Es ist ihr Job, und die Gastgeber zahlen dafür Geld, womit die Arbeit eigentlich entlohnt ist. Trotzdem stellt sich natürlich die Frage, ob und wie man sich noch einmal direkt bei den Beteiligten bedankt. Die Antwort auf diese Frage sollte am besten schon deutlich vor dem Termin selbst feststehen. Im Idealfall überlegt das Paar sich, wie viel es mit Blick auf den ohnehin zu zahlenden Betrag als angemessenen Dank betrachtet und wie es diesen übergeben will. Den Stress, mitten in der Nacht jedem einen Obolus zu überreichen, muss es sich nicht antun, zumal dann vielleicht auch frühere Schichten schon nach Hause gegangen sind. Am besten einen Betrag festlegen und bei der Endabrechnung zusätzlich übergeben mit der Bitte, ihn in gleichen Teilen an alle Beteiligten weiterzugeben.

  • Torte

Ohne geht's nicht: Die Hochzeitstorte gehört unbedingt auf die Menükarte. Warum das so ist und wie groß die Bandbreite der geschmacklichen und optischen Möglichkeiten ist, erfahren Interessierte weiter oben unter Hochzeitstorte sowie bei diesen Experten aus der Region.

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  • Umgangsformen für die Gäste

Eine Hochzeit ist ein schöner Anlass und sollte in einer positiven Atmosphäre stattfinden. Dazu tragen die Gäste maßgeblich bei. Es wird dem Brautpaar selbst bei bester Vorbereitung und größter Empathie nicht gelingen, es jedem recht zu machen. Aber darum geht es ja auch nicht, sondern es soll der große Tag für diese zwei Menschen sein. Darum sollten Gäste sich genau das auch vor Augen halten und ihre eigenen Ansprüche und Eigenheiten respektvoll in den Hintergrund stellen. Also: Wenn das Essen nicht schmeckt oder Ihr Sitznachbar Ihnen nicht genehm ist, lassen Sie es sich nicht allzu sehr anmerken und suchen dezent selbst nach einer Lösung, ohne die Gastgeber damit zu behelligen oder schlechte Laune zu verbreiten. Mit einem Lächeln lässt sich fast alles lösen.

  • Unterhaltung

So ein Hochzeitsfest kann sich zwischen Trauung am Morgen und Brautstrauß-Wurf in der tiefen Nacht ziehen. Selbst zwischen üppigen sieben Gängen, Reden und Tanz am Abend können Lücken entstehen - und mit ihnen die Gefahr, dass der guten Stimmung allmählich die Luft ausgeht. Unterhaltung in Maßen und mit passendem Niveau ist also eine gute Idee, vor allem, weil sie weitere unvergessliche Momente kredenzt. Was zum Rahmen der Feier und zum Geschmack des Paares passt, ist individuell. Anregungen gefällig? Wie wäre es mit einem Close-up-Magier, der von Tisch zu Tisch geht, mit einem Schnellzeichner, der Gäste skizziert, oder einer Sängerin, die Musical-Songs schmettert? Noch mehr Ideen liefern die Entertainment-Ansprechpartner in der Region.

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  • Video

Bewegt bewegt: Fotos vom Profi (siehe oben) sind eine wundervolle Erinnerung, Videos haben aber einen anderen Charakter und rufen die schönsten Momente nicht nur visuell, sondern auch mit Ton und Stimmungen ins Gedächtnis. Daher ergänzen sie die Werke von Fotografen aufs Beste. Wer das Filmen in die Hände von Fachmännern und -frauen legt, kann zudem am Ende nicht nur einzelne Szenen, sondern ein zusammenhängend geschnittenes und mit Extras ausgestattetes Gesamtwerk bewundern. Einen Film eben, in dem die Brautleute die Hauptrollen spielen. Passende Ansprechpartner finden Sie hier.

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  • Website

Eine eigene Webseite hat für das Hochzeitspaar viele Vorteile und verbindet die Gesellschaft als Adressaten schon vorher. In der Planungsphase können die Gastgeber dort wesentliche Infos bereitstellen - was passiert wann und wo -, sodass auch zerstreute Naturen, die die Einladung verlegt haben, jederzeit Zugriff auf die Daten haben. Sie können ihre Geschenkwünsche publizieren, Organisatorisches verlautbaren und im Nachhinein ausgewählte Fotos in einer Bildergalerie bereitstellen. Blogs in einer Basisversion verursachen dabei nicht einmal Kosten. Soll die Gestaltung aber professionell sein, können Designer hilfreich sein. Bei manchen Hochzeitsplanern gehört die Erstellung und Betreuung einer Website auch zum Angebot.

  • Wedding Planner

Der aus dem Englischen kommende und damit international gebräuchliche Begriff für Hochzeitsplaner (siehe oben und bei den Ansprechpartnern hier) ist Wedding Planner. Das bezeichnet einen Dienstleister, der gegen Honorar Teile oder auch die gesamte Planung und Durchführung der Hochzeit übernimmt. Ihn zu engagieren, ist insbesondere für Paare sinnvoll, die wenig Zeit und Energie investieren können oder wollen, um die Vorbereitungen selbst in die Hand zu nehmen, etwa weil beide berufstätig sind. Weil Wedding Planner sich aber grundsätzlich an Budgets halten, kann das aber mitunter sogar die günstigere Variante sein ...

  • Witzige Spiele/Reden/Aktionen

Lachen ist charmant und positiv, klar. Aber wenn Gäste oder auch das Brautpaar selbst Witziges planen, gilt es, ganz genau hinzusehen, ob es dem Anlass angemessen ist und nicht Gefahr läuft, in Klamauk abzugleiten. Beispielsweise kann ein Diavortrag zu den größten Hürden der Beziehung amüsant sein, die peinlichen Feten-Bilder und Wutausbrüche im Affekt exzessiv darzustellen, wäre aber too much. Im Zweifelsfall vorher Rücksprache halten, was noch okay ist und wo Tabus sind. Alberne Spiele wie Topfschlagen sind für den Kindergeburtstag top, auf der Hochzeit aber flop ...

Z

  • Zeremonie

Ja sagen: Das tut das Paar traditionell eingebunden in eine Zeremonie, die sich im Laufe der Jahrhunderte etabliert, aber auch verändert hat. Auf dem Standesamt kann das auf Wunsch sehr schnell und zierlos sein - muss aber nicht. In der Kirche sind die Gestaltungsmöglichkeiten in Rücksprache mit dem Geistlichen schon viel größer. Wo das Paar aber den größten Einfluss auf Ablauf und Grundstimmung hat, ist eine alternative Zeremonie. Weil diese nicht rechtsverbindlich, sondern eher symbolisch ist, kann sie theoretisch sogar der beste Freund durchführen. Es geht darum, sich offen zu der Liebe zueinander zu bekennen und einander ein Versprechen zu geben. Mit welchen Worten und wo das geschieht, ist in diesem Falle offen.

  • Zum Schluss

Heiraten darf keinen Stress bedeuten, es soll die Liebe zweier Menschen besiegeln und in einen Tag voller Freude und schöner Momente eingebunden sein. Darum sollte das Paar schon von Beginn der Planungen an den Anspruch loslassen, alles perfekt machen zu wollen. Sie heiraten, um einander glücklich zu machen, nicht um andere zu beeindrucken. Vergessen Sie das nicht und genießen jeden Schritt dieser Entscheidung!

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